Andere Länder, komische Sitten
Reisende in die boomenden Vereinigten Arabischen Emirate sollten vor dem Abflug keine Mohnbrötchen essen oder kodeinhaltige Schmerztabletten einnehmen. Selbst kleinste Rückstände bestimmter Substanzen könnten mehrere Jahre Gefängnis nach sich ziehen, warnt die Organisation Fair Trials International. Die Organisation setzt sich mit Anwälten für gerechte Verfahren gegen Touristen ein, denen in den Golfstaaten der Prozess gemacht wird.
Auch im deutschen Auswärtigen Amt sind die strengen Einreisebestimmungen der Vereinigten Arabischen Emirate immer wieder ein Thema. In den Reisehinweisen warnt die Behörde, dass auf die Einfuhr geringster Mengen „Drogen“ langjährige Haftstrafen stehen können. Wer also auf sein Mohnbrötchen nicht verzichten will oder Melatonin gegen Schlafstörungen nach dem Flug braucht, sollte sich andere Reiseziele auswählen. Achtung: Auch geringste Rückstände an der Kleidung und im Gepäck sind strafbar. So setzt sich die Organisation derzeit für einen Briten ein, der unter seinem Schuh einen Zigarettenstummel mit 0,003 Gramm Cannabis zu kleben hatte und zu vier Jahren Haft verurteilt wurde.
Das Gesundheitsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate veröffentlicht auf seiner Internetseite eine Liste von verbotenen Stoffen.
Ps: Bei Ihrer Suchanfrage für ihrer individuellen Traumreise auf unserem DemadR-Portal können Sie natürlich ihr geliebtes Mohnbrötchen ohne Gefahr verzehren ;-)













Oh Mist, der Brite hatte da aber echt Pech gehabt!
Also ich kann nicht ohne mein Mohnbrötchen am morgen leben!