Hilfe für Frau Aigners Facebook-Fotos
… und die der anderen 400 Millionen Nutzer: Dank den klassischen Medien hat nun auch der letzte Facebook-Nutzer erfahren, was alles schreckliches mit seinen Fotos angestellt werden kann, da man mit dem Upload in die Social Community alle Eigentumsrechte unentgeltlich abgibt. Mich persönlich trifft das jetzt nicht hart, da ich erstens die Klausel kannte und ich zweitens sehr selten Fotos teile. Da ich damit jedoch eine Ausnahme zu seien scheine, gibt es hier die ultimative und kostenlose Lösung: (weiterlesen…)
groupon – so funktioniert lokales Live Shopping!
Man nehme den Entertainmentfaktor von Live-Shopping-Seiten, den Effekt von Powershoppingkonzepten à la letsbuyit.com und die wachsende Bedeutung von location based services – schon ist ein neuartiges Shoppingkonzept geboren.
Der Pionier
Als erster Anbieter betrat im November 2008 GROUPON.COM die neue Bühne. GROUPON steht für GROUP COUPONS und bietet seinen Service mittlerweile in 35 Städetn an und hat bisher über 1 Millionen Coupons verkauft. (weiterlesen…)
Wer ist eigentlich Herr Marcell Davis?
Seit Weihnachten grüßt uns nun mehrmals täglich ein gewisser Herr Marcell Davis aus Montabaur im Fernsehen. Er soll ist der neue Leiter der Abteilung für Kundenzufriedenheit bei 1&1 sein. Aber irgendwie kommt das nicht ganz so authentisch rüber, sehen Sie selbst:
Original:
Mit Kommentar:
Ich bin neugierig geworden, und habe mal nach dem Herrn Davis oder auch D’Avis gesucht, und tatsächlich, (weiterlesen…)
Noch 10 Tage bis Weihnachten – ausgefallene Geschenkideen bei jollydays
Jetzt ist wieder die gefürchtete Zeit für Geschenkemuffel: in zehn Tagen stehen sie wieder da, mit den neuesten Bestsellern von der Tankstelle um die Ecke oder einem in letzter Sekunde gekrizelten Gutschein für ein ganz tolles Geschenk. Dabei gibt es doch Alternativen. Neben dem Einkaufskaufhaus Nummer eins mit superschnellem Versand kann man auch mal ganz besondere Gutscheine verschenken, wie sie jollydays anbietet.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer Übernachtung im Iglu (ab 99 €) oder einer Tour mit dem Pistenbully (ab 88 €). Der Postversand der Geschenkgutscheine wird noch bis 19.12. garantiert, per Express sogar noch bis zum 22.12.
Insgesamt bietet der TÜV-SÜD geprüfte Geschenkeshop über 700 individuelle Überraschungen, da ist für jeden was dabei.
Umwege zum World-Wide-Shopping – Teil 1
Weihnachten steht vor der Tür und wie in den letzten Jahren bevorzuge ich, dass Online-Christkind zu bemühen und ordere fast alle Geschenke im Netz. Da bin ich keine Ausnahme mehr, ist es doch viel bequemer und oftmals auch billiger. Und wie jedes Jahr ärgere ich mich, dass das world wide web im e-commerce nicht wirklich grenzenlos ist. Ich kann zwar in Echtzeit mit amerikanischen Freunden über facebook chatten und mir die neuesten Nachrichten aus Australien ansehen, in allen weltweiten Onlineshops einzukaufen ist jedoch nur in Ausnahmefällen möglich.
Zunächst könnte man denken, dass Zollschranken und Handelsbeschränkungen die Ursache dafür sind, oftmals sind es jedoch naheliegendere Umstände, warum die Vielzahl der weltweiten Shops nicht nach Europa bzw. Deutschland versenden.
Dabei bekommt man gerade in Übersee nicht nur stellenweise exklusivere sondern oftmals auch günstigere Produkte als hierzulande. Doch was wäre das Internet, wenn es nicht auch dafür einen “workaround” geben würde. Eine Möglichkeit möchte ich Ihnen heute im Teil 1 der Miniserie “Umwege zum World-Wide-Shopping” vorstellen.
Umzug in die Vereinigten Staaten?
Keine Bange, so umständlich ist es nicht. Viele Online-Retailer aus den USA fordern für den Versand eine nationale Post-Adresse in den USA. Die Rechnungsanschrift ist oftmals zweitrangig. Findige Gründer haben diese Lück erkannt und bieten jedem nicht USA-Bürger eine eigene Postadresse an und kümmern sich um die Aufbewahrung und den Versand der in USA bestellten Waren. Beispielhaft sei hier USA1.com näher vorgestellt:
Der Adressenservice aus New York bietet für 49,95 $ eine dreimonatige Postadresse an, jeder weitere Monat kostet 9,99 $. Inklusive sind bis zu drei Inhaber und eine Aufbewahrung von bis zu 45 Tagen. Alle Bestellungen kann man online managen und wird zudem auch per E-Mail über neue Sendungen informiert. Diese kann man dann auch zu einer Bestellung nach Deutschland zusammenfassen. Ein Kostenrechner gibt Übersicht über die Versandkosten nach Deutschland. Ein kurzes Video auf der Homepage verdeutlicht das Prinzip sehr gut.
Fortsetzung im Teil 2: Auswahl lohnenswerter Onlineshops USA und Erläuterungen zu Zollgebühren
beautydeal vor dem Aus?
Die Gerüchtekueche verkündet das baldige Aus für beautydeal, einen erst im Sommer gestarteten Shop für preiswerte Düfte und Kosmetik aus dem Samwer Haus Rocket Internet. Die Gruenderszene berichtet vom Scheitern des Geschäftsmodells. Man hatte sich dem Bericht zur Folge nur auf einen einzigen Lieferanten verlassen, der aber aufgrund des nicht erwarteten Ansturms auf beautydeal von den Herstellern vor die Alles-oder-Nichts-Entscheidung gestellt wurde. Beautydeal wird also wegen zu hohen Erolgs niedergehen.
Wollen wir mal nicht hoffen, dass das der Anfang vom Ende für den mehrfachraketenwerfer ist.
WoW: HSDPA-Flatrate für rechnerisch 8,88 EUR
Mobook, der UMTS- und HSDPA-Spezialist aus dem Hause Sparhandy setzt wiedereinmal die Messlatte für mobile Datenflatrates. Nachdem zunächst Schüler und Studenten in den Genuss einer subventionierten Datenflatrate gekommen sind, kann nun auch Otto-Normal für rechnerisch 8,88 EUR im Monat im schnellen D2-Netz surfen, 5GB sind dabei enthalten, danach wird auf GPRS gedrosselt. Vergleichbare Angebote sind zur Zeit mindestens doppelt so teuer. Bei einer Vertragsbindung von 24 Monaten sei darauf hingewiesen, dass pünktlich gekündigt werden muss, um nicht ab dem 25. Monat die reguläre monatliche Gebühr berechnet wird. Hier das ganze Kleingedruckte:
Angebot gilt bei Abschluss eines .mobook. plus 24 -Vertrages mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Die Anschlussgebühr entfällt. Ihr Vertragspartner The Phonehouse stellt Ihnen in den ersten drei Monaten keine Grundgebühr und ab dem 4. Monat eine mtl. Grundgebühr von 34.95 Euro in Rechnung. Die Sparhandy GmbH überweist Ihnen einmalig 520.83 Euro. Damit ergibt sich während der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten eine rechnerische Grundgebühr von nur 8.88 Euro pro Monat. Die Erstattung erfolgt am Ende des Folgemonats nach positiver Bonitätsprüfung auf das angegebene Bankkonto. Wenn Sie Ihren Vertrag nicht zum Ende der Mindestvertragslaufzeit kündigen, zahlen Sie ab den 25. Monat den normalen monatlichen Paketpreis von 34.95 Euro. Die Grundgebühr beinhaltet eine Daten-Flatrate im Inland mit unbegrenztem Nutzungsvolumen für paketvermittelten Datenverkehr und die Nutzung von GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA über die APN (Zugangspunkte) wap.vodafone.de und web.vodafone.de im deutschen Vodafone Netz. Sie dürfen die Karte ausschließlich als Endkunde im dafür üblichen Umfang und nur für Verbindungen die manuell über die Hardware aufgebaut werden, nutzen. Eine Weiterveräußerung sowie unentgeltliche Überlassung des Dienstes an Dritte und die Nutzung zum Betrieb kommerzieller Dienste sind unzulässig. Bis zu einem Datenvolumen von 5 GB im jeweiligen Abrechnungszeitraum wird die jeweils aktuell maximale verfügbare Bandbreite bereitgestellt, ab 5 GB steht GPRS-Bandbreite zur Verfügung. Die Nutzung von Blackberry, VoIP und Instant Messaging ist ausgeschlossen. Vodafone behält sich vor, nach 24 Stunden jeweils eine automatische Trennung der Verbindung durchzuführen. Für Verträge im mobook-basic-24 Tarif gilt eine Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten vor Ablauf der Mindestvertragslaufzeit. Sollte der Vertrag nicht fristgerecht bei .mobook. gekündigt werden, verlängert er sich automatisch um 12 Monate. Die Kündigung ist zu richten an: .mobook. | Postfach 301228 | 50782 Köln oder per Fax an: 0180 55 55 88 08*. Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Alle Preise enthalten die zurzeit gültige MwSt.
Ich gehe davon aus, dass dieses Angebot nur zeitlich begrenzt zur Verfügung steht!
Demnächst Rückwärtsauktionen auf dealstreet.de
Jetzt ist es sicher: dealstreet, eine zur Zeit sehr beliebte Penny Auction site nach swoopos Vorbild wird demnächst Rückwärtsauktionen mit aufnehmen. Nach den Änderungen der AGB gestern (wlg berichtete) hat eine E-Mail an den Kundenservice meinen Anfangsverdacht bestätigt. Trotzdem soll es aber irgendwie ein Geheimnis bleiben. Dies gibt uns Gelegenheit, schon einmal ein wenig zu spekulieren, wie das neue Feature aussehen könnte.
Rückwärtsauktionen oder auch Dutch-Auctions
Getreu dem Motto “Das niedrigste einzelstehende Gebot gewinnt” ist die Rückwärtsauktion im Prinzip das Gegenteil einer normalen Auktion – bisher keine Überraschung. In der klassichen Rückwärtsauktion gibt der Bieter verdeckt sein Gebot ab und bekommt den Zuschlag, wenn dieses das Niedrigste gewesen ist.
Rückwärtsauktionen auf penny auction sites, Beispiel hammerdeal
Dealstreet werden nicht die ersten sein, die neben den normalen Auktionen und Direktkauf, Rückwärtsauktionen anbieten werden. Bei hammerdeal ist das schon seit Längerem Praxis. Sie erklären das Modell wie folgt:
Hammerdeals Auktionen, bei denen es auf die niedrigsten, alleinstehenden Gebote ankommt, unterscheiden sich von anderen Auktionen dadurch, dass das niedrigste Einzelgebot den Zuschlag erhält. Gebote können nur in Cents erfolgen und das Ziel ist es, das niedrigste Gebot abzugeben, das bei Abschluss der Auktion auch das einzige Gebot über diesen Betrag ist. Bei jedem Gebot, das Sie abgeben, erhalten Sie von hammerdeal eine der folgenden drei Antworten:
* Ihr Gebot ist das niedrigste Einzelgebot. Wenn es dabei bleibt, d. h., wenn kein Gebot über dieselbe ganze Betragszahl erfolgt, erhalten Sie bei Versteigerungsschluss den Zuschlag.
* Ihr Gebot ist das einzige über diesen Betrag, es ist jedoch nicht das niedrigste Gebot. Um den Zuschlag bei der Auktion zu erhalten, müssen alle anderen Gebote, die Einzelgebote und niedriger sind als Ihres von Ihnen oder einem anderen Bieter mit einem Gebot über dieselbe ganze Betragszahl aus dem Rennen geworfen werden.
* Leider ist Ihr Gebot nicht das einzige über diesen Betrag. Ganze Zahlen, die mehrfach geboten werden, können den Zuschlag bei einer Auktion nicht erhalten.
Wenn Ihr Gebot bei Abschluss der Auktion das niedrigste Einzelgebot ist, erhalten Sie das Recht, den Auktionsgegenstand zu diesem gebotenen Betrag zu erwerben, der fast immer nur ein Bruchteil dessen ist, was Sie ansonsten für diesen Gegenstand hätten ausgeben müssen. Bieten Sie mit und gewinnen Sie!
Geht es Ihnen auch so, wirklich transparent ist das nicht. Also hab ich mich mal kurz angemeldet und den (großzügigen) Anmeldebonus von 1 € (2 Gebote) verzockt. Also, es handelt sich natürlich um eine verdeckte Gebotsabgabe, man kann ein Einzelgebot oder ein Intervallgebot abgeben. Ein Gebot muss in vollen Cent-Beträgen abgegeben werden und kostet jeweils 50 Cent. Meine beiden Gebote waren überraschender Weise schon abgegeben. Sollte man jedoch das niedrigste Einzelgebot erwischt haben, muss man noch die bange Zeit bis zum Gebotsende abwarten. Für den Fall, dass man ein einmaliges Einzelgebot abgegeben hat, aber nicht das Niedrigste, kann man die niedrigeren Einzelgebote aus dem Rennen werfen, wenn man diese zufälligerweise mit neuen Geboten auch abgibt.
Beispiel: Sie setzen 1212 Cent, sind zwar der Einzige, der dieses Gebot abgibt, aber nicht der mit dem niedrigsten Gebot. Sie versuchen es weiter und erwischen durch Zufall 777, das bisher niedrigste Einzelgebot, ja, dann haben Sie Glück und bekommen nach Ablauf der Auktionszeit den Zuschlag. Wie gesagt, so läuft es bei hammerdeal.
Fazit
Sollte sich dealstreet dem oben beschriebenen Beispiel anpassen, wäre das zum Einen nicht wirklich einfallsreich und zum Zweiten für mich persönlich völlig unattraktiv. Der Entertainmentfaktor, den Penny-Auction ansonsten hat, ist bei diesen verdeckten Rückwärtsauktionen nicht gegeben. Zumal die lange Laufzeiten nicht wirklich verlockend sind. Da auch ein Direktkauf verständlicherweise nicht möglich ist, bleibt es uninteressant.
Was wäre die Alternative: Wie ich ja schon in meiner 2-teiligen Swoopo-Analyse gezeigt habe, verdienen die Macher fast auschließlich an den Geboten, der Verkaufspreis kann Ihnen eigentlich egal sein. Folgerichtig könnte eine Rückwärtsauktion also auch anders konstruiert werden.
Beispiel: Ein Artikel wird zum Start für 200 € angeboten. Jedes Gebot senkt den Preis um 2 Cent. Direktkauf ist nicht möglich. Am Ende der am Besten kurzen Laufzeit gewinnt das niedrigste Gebot. Durch jedes Gebot erhöht sich jedoch die Auktionsdauer. Im Prinzip genau wie bei einer normalen Penny Auction, nur, dass der Preis nach unten geht. Eine Frage die bleibt ist das Erreichen der Null-Euro-Grenze, welches ja in diesem Fall möglich wäre. Man könnte zum Beispiel den letzten 5 Bietern das Produkt schenken, da bei Erreichen der Null-Euro-Grenze bereits 5000 € Umsatz gemacht worden sind (200 € x 50 (Gebote pro EUR) x 0,50 € (Gebotspreis)). So könnte es für beide Seiten schon wieder spannend werden.
Mal sehen, wie es dann wirklich realisiert wird bei dealstreet. Wir bleiben dran.
