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Internetnutzung in Deutschland auf niedrigem Level

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ForresterDas US-amerikanische Marktforschungsinstitut, das sich auf die Datensammlung zu Informationstechnologien spezialisiert hat, veröffentlichte unlängst ein interessantes Klassifizierungssystem. “Social Technographics” wird es genannt und zeigt eine “Leiter” mit mehreren Abstufungen zwischen den aktivsten (den “Createors”) und den inaktiven Internetnutzern (den “Inactivs”).
“Creators” haben einen eigenen Blog und/oder eine eigene Webseite, veröffentlichen regelmäßig Beiträge und laden außerdem eigene Musik oder Videos hoch.
“Critics” kommentieren fleißig Blogbeiträge anderer, beteiligen sich an der Erstellung von Wiki-Artikeln und diskutieren in Foren.
“Collectors” abonnieren RSS-Feeds, kommentieren Fotos u.ä. und beteiligen sich an Abstimmungen zu Websites.
“Joiners” haben in “Social Networks” ein eigenes Profil.
“Spectators” lesen Blogbeiträge, Forendiskussionen, Kundenbewertungen und schauen sich Online-Videos an.
“Inactives” gehen keiner der o.g. Beschäftigungen im Internet nach.

Nach Angaben von Forrester sind 53% der Deutschen im Internet inaktiv, deutsche “Creators” gibt es nur wenige. In Frankreich und Großbritannien sind 42% inaktiv, in den USA nur 25%. Südkorea hat hingegen sehr aktive Internetnutzer – noch aktiver als in den USA. Hinzu kommt, dass dort der Anteil der Frauen bei den Internetnutzern deutlich höher als in den westeuropäischen Ländern und den USA liegt. Vor den zukünftigen Generationen liegt also noch großes Potential im www – gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die Internetnutzung in den nächsten Jahren weiter steigen und auch die Zahl der “Creators” in Deutschland sicherlich zunehmen wird.


Studie zur Affiliate Marketing – ein Online-Marketing-Instrument mit großem Potential

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Der Lehrstuhl für Dienstleistungs- und Technologiemarketing an der TU München hat in Zusammenarbeit mit der ValueClick Deutschland GmbH eine aufschlussreiche Studie unter Marketingverantwortlichen unterschiedlicher Branchen durchgeführt. Das Studieninteresse lag bei der Nutzung von Online-Marketing-Instrumenten, speziell von Affiliate Marketing.
Der Online Marketing Sektor boomt nach wie vor und wartet ständig mit Neuerungen auf. Gleichzeitig ist jedoch noch eine Menge Aufklärungsarbeit zu leisten, schreiben die Forscher.
Zu den Ergebnissen der Studie zählte, dass bereits 83% der Befragten Affiliate Marketing nutzten. Das Marketing-Tool, dass eine Messung der Reaktion der Zielgruppe erlaubt und deshalb auch “performance-orientiertes” Marketing genannt wird, wurde im Vorjahr der Studie nur von 47% der Teilnehmer genutzt. Meist betreiben die Marketing-Verantwortlichen einen Online-Marketing-Mix, werden das Affiliate Marketing in den kommenden Monaten jedoch tendenziell stärker nutzen. Affiliate Marketing bringt in erster Linie den Sektoren Handel, Reisen und Güter des täglichen Bedarfs zusätzliche Einnahmen und wird dort auch verstärkt eingesetzt.
Insgesamt schätzen die Werbetreibenden SEM und Affiliate Marketing als die optimalsten Online-Marketing-Aktivitäten. Sie betreiben weiterhin Offline-Marketing, wobei Online- inzwischen häufig größere Budgets als Offline-Marketing erhält.
Weitere interessante Ergebnisse sowie Tabellen und Grafiken sind direkt in der Studie, die hier kostenlos zum Download bereitgestellt wurde, zu finden. Ein Vergleich mit den Ergebnissen einer Wiederholungsstudie im kommenden Jahr wäre interessant. Es ist zu vermuten, dass die Werbemittel im kommenden Jahr aufgrund der Wirtschaftskrise in stärkerem Maße begrenzt sind. Ob Affiliate Marketing trotzdem seinen Siegeszug fortsetzen kann, bleibt abzuwarten, erscheint jedoch plausibel.

Bildquelle: stock.xchng, http://www.sxc.hu/browse.phtml?f=download&id=949758; Zugriff: 18.12.08


Social Ecommerce Planning Kit von Optaros

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OptarosManchmal sind es die knappen, aber prägnanten Guides, die einem viel weiter helfen als das dickste Fachbuch. Diesen Eindruck kann man auch von dem “Social Ecommcer Planning Kit” für 2009 bekommen, der von der Berater-Firma Optaros herausgegeben wurde. Der Social Ecommcer Planning Guide kann auf deren Webseite kostenlos heruntergeladen werden.
Social Ecommerce Planning KitAuf 10 Seiten werden Anregungen zur Optimierung des eigenen Online-Shops gegeben. Natürlich richten sich die Tipps in erster Linie an größere, sehr professionelle Plattform- bzw. Shop-Betreiber. Doch auch der kleinere Online-Händler kann sich Anregungen für das neue Geschäftsjahr holen.
Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Shop-Betreiber sollten sich zuerst die Frage stellen, welche Shop-Variable (z.B. Besucherverkehr oder Produkt-Retouren) verbessert werden sollte. Dann können aus einer großen Auswahl an Optimierungsmöglichkeiten geeignete Features ausgewählt werden -  dabei unterscheiden Optaros in ihrem Kit “Baseline Features” (sind von vielen Shops schon umgesetzt, z.B. Bewertungen und Empfehlungen), “Strategic Features” (werden in den kommenden 12 Monaten Standard sein, z.B. ein eigener Blog) und “Visionary Concepts” (Features, mit denen noch experimentiert werden muss, z.B. virtuelles Shopping). Alle Beispiel-Features sind mit realen Webseiten verlinkt.
Schlussendlich bietet der Optaros-Kit noch Links zum Vertiefen der Thematik an. Insgesamt ein knapper, aber sehr aufschlussreicher Ratgeber, der einem dabei hilft, den Überblick in der sich rasant entwickelnden Ecommerce-Szene zu bewahren.


Mobiles Internet – der Trend von morgen

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Genutzte Services des mobilen InternetsDas Internet-Marktforschungsinstitut Innofact und deutsche-startups.de führten im August 2008 eine repräsentative Befragung unter Internet-Usern und Internet-Professionals durch, mit dem Ziel, mehr über aktuelle Nutzungsmuster und zukünftige Internet-Trends zu erfahren.
Ihr Fokus lag auf der mobilen Nutzung des Internets als interessantesten und zukunftsweisensten Trend. Jeder fünfte nutzt das Internet derzeit schon mobil, sei es per Handy oder PDA. Darüber hinaus zeigen sich viele der Befragten interessiert an einem derartigen Internet-Gebrauch.
Zu den Anwendungen, die häufig schon mehrmals wöchentlich mobil genutzt werden, gehören an erster Stelle das Abrufen und Verfassen von Emails, sowie das Verfolgen der aktuellen Nachrichten und des Wetterberichts, gefolgt von Routenplanung und der Suche nach lokalen Dienstleistern.
Gerade der letztgenannte Informationsbedarf – das schnelle Auffinden von lokalen Dienstleistungen – wird in den nächsten Jahren sicherlich in stärkerem Maße von Firmen zur Akquise von Neukunden herangezogen.
Das mobile Internet als Massenmedium können sich die Befragten von deutsche-startups.de in den nächsten 3 bis 5 Jahren vorstellen.
Weitere interessante Ergebnisse der Studie gibt es hier.


Neu und schon gescholten: Google Chrome

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Google ChromeNachdem sich der Hype um Google Knol etwas gelegt hat, wartet Google nun mit einem eigenen Browser auf: Chrome. Chrome steht für Geschwindigkeit, Stabilität, Sicherheit und “Unsichtbarkeit” sagen die Google-Entwickler. Es soll der neuen Internet-Ära gerecht werden und den Nutzern einen zeitgemäßen Browser zur Verfügung stellen – andere Internet-Browser sind nach Meinung der Chrome-Entwickler veraltet und unterstützen des Nutzerverhalten im Internet nicht genug.
Es werden jedoch schon kritische Stimmen laut. Kritisiert wird, dass Google Chrome eine Kreuzung aus Firefox und Safari sei, aber erhebliche Sicherheitslücken hätte. Außerdem sind Sicherheitsexperten skeptisch, was mit den Daten der Chrome-Nutzer passiert. Werden Sie bei Google gespeichert um die Internet-User noch “gläserner” zu machen und die Werbeangebote von Google zu optimieren?
In den nächsten Monaten wird sich zeigen, wie der neue Browser angenommen wird. Wird er den Internet Explorer und Firefoy von ihren “Spitzenplätzen” vertreiben können? Interessant wird auch sein, wie die Chrome-Entwickler auf die Kritik reagieren und wie sie ihren Google-Browser weiterentwickeln werden. Nicht zuletzt wäre es kein schlechter Nebeneffekt, wenn die Aufmerksamkeit auch auf andere, praktische Browser, wie z.B. Opera, gelenkt werden würde.


Fröhliches “Getwittere”

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“Twitter is a free social messaging utility for staying connected in real-time.” Diese Twitter-Beschreibung erinnerst zunächt stark an Skype und andere Messenger. Was ist dann so besonders und so reizvoll am Twittern?
Twittern wird inzwischen auch als “Micro-Blogging” bezeichnet, denn es richtet sich nicht wie beim Chatten an private Personen, sondern an die breite Öffentlichkeit bzw. an all die Abonnenten, die die jeweiligen Twitter-Beiträge verfolgen. Mit maximal 140 Zeichen kann der Twitterer über seine aktuelle Beschäftigung und seinen derzeitigen Aufenthaltsort Auskunft geben. Natürlich bietet es sich auch an, informative Links zu veröffentlichen. Bei Google wird das “Gezwitscher” ebenfalls indiziert und kann Unternehmen zu größerer Popularität verhelfen.

Inzwischen sind schon einige Unternehmen fleißig am twittern: Der Twitter-Erfolg des Kaffeeversands Sonntagmorgen ist anhand der vielen Abbonenten abzulesen. Auch das Gezwitscher von MyMuesli ist beliebt – inzwischen wird dort sogar auf Englisch getwittert, um die Expansion auf den britischen Markt zu unterstützen.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich das Twittern weiterhin so erfolgreich ausbreiten kann.


Der Film zum Hype- web2.0-der Film nun online!

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Es ist soweit, eine erste Version des von Studenten der Hochschule für Medien in Stuttgart gedrehten Films über das “neue Internet” ist wie vieles im Internet(neu) kostenlos zu genießen. Unser (Online)-Fernsehtipp der Woche. Film ab!

web2.0 - Der film


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