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Lars Hinrichs realisiert meine Idee: HackFwd – das Plattenlabel für Gründer

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Da habe ich aber nicht schlecht gestaunt heute, als ich die Überraschungsnachricht des Tages in gefühlten 10 Blogpost gelesen habe: Lars Hinrichs, Deutschlands erfolgreichster Web-Gründer, ist nach dem Exit bei Xing im Winter 2009 wieder zurück auf der Bühne und präsentiert: Meine Idee. O.K., nicht ganz, aber gewisse Parallelen lassen sich nicht verleugnen. (weiterlesen…)


MailWriter: Online richtige Briefe versenden

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Während die deutsche Post noch darüber nachdenkt, seinen abwandernden Briefkunden ein zeitgemäßes Äquivalent anzubieten, sind andere mal wieder schneller.

MailWriter heißt der Service aus den Niederlanden (auch das noch ;-), der erstmals einen (fast) weltweiten Briefservice anbietet.  Ohne Registrierung kann man hier ganz einfach entweder online einen Text erstellen oder aber fertige Dokumente (word, excel, powerpoint, pdf) hochladen. Anschließend noch schnell die Absender- und Empfängeradresse eingeben und per PayPal oder Kreditkarte zahlen. (weiterlesen…)


Wie funktioniert google buzz?

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google buzzDie Gerüchte mehrten sich in den letzten Tagen: Die einschlägigen TechBlogs mashable und techcrunch kündeten revolutionäre Neuigkeiten beim E-Mail-Dienst des Suchmaschinengiganten Google an.  Goggle Mail wird social und hört auf den Namen google buzz.

Zunächst einmal: Enttäuschung!

Nicht etwa über die Applikation als solche  sondern über die Tatsache, dass ich selber leider noch nicht für google buzz freigeschaltet bin. Alle google Konten werden nach und nach aktualisiert, also keine geschlossene Testphase wie bei Google Wave.

Funktionsumfang

Im Prinzip wird Google Mail mit Google Buzz zur “Social Media Kommandozentrale”, da auf einer Plattform Services und Funktionen aller bekannten Social Media Features aggregiert werden (können), und dass sogar mobil. Im Überblick:

  1. Google erkennt automatisch diejenigen Kontakte, mit denen sie häufig in Verbindung sind und folgt denen à la twitter automatisch.
  2. Eigene Veröffentlichungen können entweder ganz offen oder nur für das persönliche Freundenetzwerk geöffnet werden. (weiterlesen…)


Lokale Rabatte einfordern mit spreezio.com

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Treue Leser dieses Blogs erinnern sich (hoffentlich) noch an die demandR-Grundidee, den Konsumenten den ersten Schritt machen zu lassen und ihm individuelle Angebote zur Befriedigung seiner Bedüfnisse zu liefern. Einen verwandten und interessanten Ansatz verfolgt dass frisch relaunchte StartUp SPREEZIO.COM aus San Jose, Kalifornien. Auf der Seite kann man lokalen Anbietern zu konkreten Produkten seine genaue Rabattvorstellung zusenden lassen. Der Anbieter kann im Anschluss das Produkt zu dem gewünschten Preis anbieten. Ein Kaufzwang auf Seiten des Nutzers besteht nicht.

Zur Zeit listet SPREEZIO über 35 Millionen Artikel (leider nur USA), weitere sollen folgen. Der Reiz liegt darin, dass die Konsumenten klar festlegen, zu welchem Preis sie gewillt sind, ein Produkt zu erwerben und Anbieter qualifizierte Leads von potentiellen Käufern bekommen. Eine simple Eingabemaske mit automatischer Standorterkennung setzt die “Ausprobierbarriere” extrem gering an. Leider vermisse ich die mobile Anwendung in Form einer App oder mobilen Webseite, die für lokalisierte Preisermittlung eine Pflichtfunktion darstellt. (weiterlesen…)


Wie funktioniert eigentlich foursquare?

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foursquare_logo

Nachdem in den letzten Tagen über das 2009er-Vorzeige-StartUp Twitter erste Stagnationsberichte kusierten, wird das nächste “Must-Have” schon wieder heraufbeschworen. So ist das, im Internet.

Die Rede ist von foursquare.com, einer Mischung aus lokalem Twitter und einem Handygame.

Beschreibung

Nach der Installation auf dem iPhone oder Handys mit Googles´Android Betriebssystem bzw. dem Aufruf der mobilen Webseite, kann man sich da, wo man sich gerade aufhält, “einchecken”. Das Geräte-GPS überträgt dazu die korrekte Adresse. Sobald man sich eingecheckt hat, meldet foursquare dies an seine Freunde (Follower hießen die in Twitter). Auf Wunsch wird auch gleich ein Tweet an twitter gesendet. Zudem gibt es Punkte: Für jeden neuen Ort 5, bei mehreren Halten 2 Punkte und wenn man Freunde mitnimmt, 1 Punkt. Wenn es sich um ein völlig neues Ziel handelt, was noch keiner vorher gemeldet hat, gibt es drei Punkte: (weiterlesen…)


Umwege zum World-Wide-Shopping – Teil 1

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FireShot capture #037 - 'aisle-business-buyer-2710662-o_jpg (JPEG-Grafik, 849x565 Pixel)' - s3_amazonaws_com_estock_fspid10_27_10_66_2_aisle-business-buyer-2710662-oWeihnachten steht vor der Tür und wie in den letzten Jahren bevorzuge ich, dass Online-Christkind zu bemühen und ordere fast alle Geschenke im Netz. Da bin ich keine Ausnahme mehr, ist es doch viel bequemer und oftmals auch billiger. Und wie jedes Jahr ärgere ich mich, dass das world wide web im e-commerce nicht wirklich grenzenlos ist. Ich kann zwar in Echtzeit mit amerikanischen Freunden über facebook chatten und mir die neuesten Nachrichten aus Australien ansehen, in allen weltweiten Onlineshops einzukaufen ist jedoch nur in Ausnahmefällen möglich.

Zunächst könnte man denken, dass Zollschranken und Handelsbeschränkungen die Ursache dafür sind, oftmals sind es jedoch naheliegendere Umstände, warum die Vielzahl der weltweiten Shops nicht nach Europa bzw. Deutschland versenden.

Dabei bekommt man gerade in Übersee nicht nur stellenweise exklusivere sondern oftmals auch günstigere Produkte als hierzulande. Doch was wäre das Internet, wenn es nicht auch dafür einen “workaround” geben würde. Eine Möglichkeit möchte ich Ihnen heute im Teil 1 der Miniserie “Umwege zum World-Wide-Shopping” vorstellen.

Umzug in die Vereinigten Staaten?

Keine Bange, so umständlich ist es nicht. Viele Online-Retailer aus den USA fordern für den Versand eine nationale Post-Adresse in den USA. Die Rechnungsanschrift ist oftmals zweitrangig. Findige Gründer haben diese Lück erkannt und bieten jedem nicht USA-Bürger eine eigene Postadresse an und kümmern sich um die Aufbewahrung und den Versand der in USA bestellten Waren. Beispielhaft sei hier USA1.com näher vorgestellt:

Der Adressenservice aus New York bietet für 49,95 $ eine dreimonatige Postadresse an, jeder weitere Monat kostet 9,99 $. Inklusive sind bis zu drei Inhaber und eine Aufbewahrung von bis zu 45 Tagen. Alle Bestellungen kann man online managen und wird zudem auch per E-Mail über neue Sendungen informiert. Diese kann man dann auch zu einer Bestellung nach Deutschland zusammenfassen. Ein Kostenrechner gibt Übersicht über die Versandkosten nach Deutschland. Ein kurzes Video auf der Homepage verdeutlicht das Prinzip sehr gut.

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Fortsetzung im Teil 2: Auswahl lohnenswerter Onlineshops USA und Erläuterungen zu Zollgebühren


Demnächst Rückwärtsauktionen auf dealstreet.de

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Jetzt ist es sicher: dealstreet, eine zur Zeit sehr beliebte Penny Auction site nach swoopos Vorbild wird demnächst Rückwärtsauktionen mit aufnehmen. Nach den Änderungen der AGB gestern (wlg berichtete) hat eine E-Mail an den Kundenservice meinen Anfangsverdacht bestätigt. Trotzdem soll es aber irgendwie ein Geheimnis bleiben. Dies gibt uns Gelegenheit, schon einmal ein wenig zu spekulieren, wie das neue Feature aussehen könnte.

Rückwärtsauktionen oder auch Dutch-Auctions

Getreu dem Motto “Das niedrigste einzelstehende Gebot gewinnt” ist die Rückwärtsauktion im Prinzip das Gegenteil einer normalen Auktion – bisher keine Überraschung. In der klassichen Rückwärtsauktion gibt der Bieter verdeckt sein Gebot ab und bekommt den Zuschlag, wenn dieses das Niedrigste gewesen ist.

Rückwärtsauktionen auf penny auction sites, Beispiel hammerdeal

Dealstreet werden nicht die ersten sein, die neben den normalen Auktionen und Direktkauf, Rückwärtsauktionen anbieten werden. Bei hammerdeal ist das schon seit Längerem Praxis. Sie erklären das Modell wie folgt:

Hammerdeals Auktionen, bei denen es auf die niedrigsten, alleinstehenden Gebote ankommt, unterscheiden sich von anderen Auktionen dadurch, dass das niedrigste Einzelgebot den Zuschlag erhält. Gebote können nur in Cents erfolgen und das Ziel ist es, das niedrigste Gebot abzugeben, das bei Abschluss der Auktion auch das einzige Gebot über diesen Betrag ist. Bei jedem Gebot, das Sie abgeben, erhalten Sie von hammerdeal eine der folgenden drei Antworten:

* Ihr Gebot ist das niedrigste Einzelgebot. Wenn es dabei bleibt, d. h., wenn kein Gebot über dieselbe ganze Betragszahl erfolgt, erhalten Sie bei Versteigerungsschluss den Zuschlag.

* Ihr Gebot ist das einzige über diesen Betrag, es ist jedoch nicht das niedrigste Gebot. Um den Zuschlag bei der Auktion zu erhalten, müssen alle anderen Gebote, die Einzelgebote und niedriger sind als Ihres von Ihnen oder einem anderen Bieter mit einem Gebot über dieselbe ganze Betragszahl aus dem Rennen geworfen werden.

* Leider ist Ihr Gebot nicht das einzige über diesen Betrag. Ganze Zahlen, die mehrfach geboten werden, können den Zuschlag bei einer Auktion nicht erhalten.

Wenn Ihr Gebot bei Abschluss der Auktion das niedrigste Einzelgebot ist, erhalten Sie das Recht, den Auktionsgegenstand zu diesem gebotenen Betrag zu erwerben, der fast immer nur ein Bruchteil dessen ist, was Sie ansonsten für diesen Gegenstand hätten ausgeben müssen. Bieten Sie mit und gewinnen Sie!

Geht es Ihnen auch so, wirklich transparent ist das nicht. Also hab ich mich mal kurz angemeldet und den (großzügigen) Anmeldebonus von 1 € (2 Gebote) verzockt. Also, es handelt sich natürlich um eine verdeckte Gebotsabgabe, man kann ein Einzelgebot oder ein Intervallgebot abgeben. Ein Gebot muss in vollen Cent-Beträgen abgegeben werden und kostet jeweils 50 Cent. Meine beiden Gebote waren überraschender Weise schon abgegeben. Sollte man jedoch das niedrigste Einzelgebot erwischt haben, muss man noch die bange Zeit bis zum Gebotsende abwarten. Für den Fall, dass man ein einmaliges Einzelgebot abgegeben hat, aber nicht das Niedrigste, kann man die niedrigeren Einzelgebote aus dem Rennen werfen, wenn man diese zufälligerweise mit neuen Geboten auch abgibt.

Beispiel: Sie setzen 1212 Cent, sind zwar der Einzige, der dieses Gebot abgibt, aber nicht der mit dem niedrigsten Gebot. Sie versuchen es weiter und erwischen durch Zufall 777, das bisher niedrigste Einzelgebot, ja, dann haben Sie Glück und bekommen nach Ablauf der Auktionszeit den Zuschlag. Wie gesagt, so läuft es bei hammerdeal.

Fazit

Sollte sich dealstreet dem oben beschriebenen Beispiel anpassen, wäre das zum Einen nicht wirklich einfallsreich und zum Zweiten für mich persönlich völlig unattraktiv. Der Entertainmentfaktor, den Penny-Auction ansonsten hat, ist bei diesen verdeckten Rückwärtsauktionen nicht gegeben. Zumal die lange Laufzeiten nicht wirklich verlockend sind. Da auch ein Direktkauf verständlicherweise nicht möglich ist, bleibt es uninteressant.

Was wäre die Alternative: Wie ich ja schon in meiner 2-teiligen Swoopo-Analyse gezeigt habe, verdienen die Macher fast auschließlich an den Geboten, der Verkaufspreis kann Ihnen eigentlich egal sein. Folgerichtig könnte eine Rückwärtsauktion also auch anders konstruiert werden.

Beispiel: Ein Artikel wird zum Start für 200 € angeboten. Jedes Gebot senkt den Preis um 2 Cent. Direktkauf ist nicht möglich. Am Ende der am Besten kurzen Laufzeit gewinnt das niedrigste Gebot. Durch jedes Gebot erhöht sich jedoch die Auktionsdauer. Im Prinzip genau wie bei einer normalen Penny Auction, nur, dass der Preis nach unten geht. Eine Frage die bleibt ist das Erreichen der Null-Euro-Grenze, welches ja in diesem Fall möglich wäre. Man könnte zum Beispiel den letzten 5 Bietern das Produkt schenken, da bei Erreichen der Null-Euro-Grenze bereits 5000 € Umsatz gemacht worden sind (200 € x 50 (Gebote pro EUR) x 0,50 € (Gebotspreis)). So könnte es für beide Seiten schon wieder spannend werden.

Mal sehen, wie es dann wirklich realisiert wird bei dealstreet. Wir bleiben dran.


Neue AGB´s bei dealstreet

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Registrierten Dealstreet-Nutzern sind heute die neuen AGBs per E-Mail zugesendet worden. Leider hat man darauf verzichtet, die Änderungen ein wenig hervorzuheben, übrig geblieben ist nur das übliche Marketingwording:

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Bei einer ersten flüchtigen Durchsicht ist mir der Begriff “Rückwartsauktion” aufgefallen (6.2), scheinbar ein zukünftig neues Feature von dealstreet. Bei der auch Dutch-Auction genannten Variante gewinnt das niedrigste Gebot, nicht das höchste. Für Dealstreet macht das so gut wie keinen Unterschied, da es ebenso wie swoopo und andere an den Geboten und weniger an den erzielten Kaufpreisen verdient. Dem Nutzer allerdings werden wieder niedrige Preise suggeriert, ähnlich wie der Trick bei swoopo, Auktionen als “2-Cent Auktionen” besonders hervorzuheben.

Ich werde die nächsten Tage noch einen tieferen Blick auf die AGBs werfen und hier aktualisieren.


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