Wie funktioniert eigentlich foursquare?

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Nachdem in den letzten Tagen über das 2009er-Vorzeige-StartUp Twitter erste Stagnationsberichte kusierten, wird das nächste “Must-Have” schon wieder heraufbeschworen. So ist das, im Internet.

Die Rede ist von foursquare.com, einer Mischung aus lokalem Twitter und einem Handygame.

Beschreibung

Nach der Installation auf dem iPhone oder Handys mit Googles´Android Betriebssystem bzw. dem Aufruf der mobilen Webseite, kann man sich da, wo man sich gerade aufhält, “einchecken”. Das Geräte-GPS überträgt dazu die korrekte Adresse. Sobald man sich eingecheckt hat, meldet foursquare dies an seine Freunde (Follower hießen die in Twitter). Auf Wunsch wird auch gleich ein Tweet an twitter gesendet. Zudem gibt es Punkte: Für jeden neuen Ort 5, bei mehreren Halten 2 Punkte und wenn man Freunde mitnimmt, 1 Punkt. Wenn es sich um ein völlig neues Ziel handelt, was noch keiner vorher gemeldet hat, gibt es drei Punkte: Weiterlesen

Umwege zum World-Wide-Shopping – Teil 1

FireShot capture #037 - 'aisle-business-buyer-2710662-o_jpg (JPEG-Grafik, 849x565 Pixel)' - s3_amazonaws_com_estock_fspid10_27_10_66_2_aisle-business-buyer-2710662-oWeihnachten steht vor der Tür und wie in den letzten Jahren bevorzuge ich, dass Online-Christkind zu bemühen und ordere fast alle Geschenke im Netz. Da bin ich keine Ausnahme mehr, ist es doch viel bequemer und oftmals auch billiger. Und wie jedes Jahr ärgere ich mich, dass das world wide web im e-commerce nicht wirklich grenzenlos ist. Ich kann zwar in Echtzeit mit amerikanischen Freunden über facebook chatten und mir die neuesten Nachrichten aus Australien ansehen, in allen weltweiten Onlineshops einzukaufen ist jedoch nur in Ausnahmefällen möglich.

Zunächst könnte man denken, dass Zollschranken und Handelsbeschränkungen die Ursache dafür sind, oftmals sind es jedoch naheliegendere Umstände, warum die Vielzahl der weltweiten Shops nicht nach Europa bzw. Deutschland versenden.

Dabei bekommt man gerade in Übersee nicht nur stellenweise exklusivere sondern oftmals auch günstigere Produkte als hierzulande. Doch was wäre das Internet, wenn es nicht auch dafür einen “workaround” geben würde. Eine Möglichkeit möchte ich Ihnen heute im Teil 1 der Miniserie “Umwege zum World-Wide-Shopping” vorstellen.

Umzug in die Vereinigten Staaten?

Keine Bange, so umständlich ist es nicht. Viele Online-Retailer aus den USA fordern für den Versand eine nationale Post-Adresse in den USA. Die Rechnungsanschrift ist oftmals zweitrangig. Findige Gründer haben diese Lück erkannt und bieten jedem nicht USA-Bürger eine eigene Postadresse an und kümmern sich um die Aufbewahrung und den Versand der in USA bestellten Waren. Beispielhaft sei hier USA1.com näher vorgestellt:

Der Adressenservice aus New York bietet für 49,95 $ eine dreimonatige Postadresse an, jeder weitere Monat kostet 9,99 $. Inklusive sind bis zu drei Inhaber und eine Aufbewahrung von bis zu 45 Tagen. Alle Bestellungen kann man online managen und wird zudem auch per E-Mail über neue Sendungen informiert. Diese kann man dann auch zu einer Bestellung nach Deutschland zusammenfassen. Ein Kostenrechner gibt Übersicht über die Versandkosten nach Deutschland. Ein kurzes Video auf der Homepage verdeutlicht das Prinzip sehr gut.

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Fortsetzung im Teil 2: Auswahl lohnenswerter Onlineshops USA und Erläuterungen zu Zollgebühren

beautydeal vor dem Aus?

Die Gerüchtekueche verkündet das baldige Aus für beautydeal, einen erst im Sommer gestarteten Shop für preiswerte Düfte und Kosmetik aus dem Samwer Haus Rocket Internet. Die Gruenderszene berichtet vom Scheitern des Geschäftsmodells. Man hatte sich dem Bericht zur Folge nur auf einen einzigen Lieferanten verlassen, der aber aufgrund des nicht erwarteten Ansturms auf beautydeal von den Herstellern vor die Alles-oder-Nichts-Entscheidung gestellt wurde. Beautydeal wird also wegen zu hohen Erolgs niedergehen.

Wollen wir mal nicht hoffen, dass das der Anfang vom Ende für den mehrfachraketenwerfer ist.

Demnächst Rückwärtsauktionen auf dealstreet.de

Jetzt ist es sicher: dealstreet, eine zur Zeit sehr beliebte Penny Auction site nach swoopos Vorbild wird demnächst Rückwärtsauktionen mit aufnehmen. Nach den Änderungen der AGB gestern (wlg berichtete) hat eine E-Mail an den Kundenservice meinen Anfangsverdacht bestätigt. Trotzdem soll es aber irgendwie ein Geheimnis bleiben. Dies gibt uns Gelegenheit, schon einmal ein wenig zu spekulieren, wie das neue Feature aussehen könnte.

Rückwärtsauktionen oder auch Dutch-Auctions

Getreu dem Motto “Das niedrigste einzelstehende Gebot gewinnt” ist die Rückwärtsauktion im Prinzip das Gegenteil einer normalen Auktion – bisher keine Überraschung. In der klassichen Rückwärtsauktion gibt der Bieter verdeckt sein Gebot ab und bekommt den Zuschlag, wenn dieses das Niedrigste gewesen ist.

Rückwärtsauktionen auf penny auction sites, Beispiel hammerdeal

Dealstreet werden nicht die ersten sein, die neben den normalen Auktionen und Direktkauf, Rückwärtsauktionen anbieten werden. Bei hammerdeal ist das schon seit Längerem Praxis. Sie erklären das Modell wie folgt:

Hammerdeals Auktionen, bei denen es auf die niedrigsten, alleinstehenden Gebote ankommt, unterscheiden sich von anderen Auktionen dadurch, dass das niedrigste Einzelgebot den Zuschlag erhält. Gebote können nur in Cents erfolgen und das Ziel ist es, das niedrigste Gebot abzugeben, das bei Abschluss der Auktion auch das einzige Gebot über diesen Betrag ist. Bei jedem Gebot, das Sie abgeben, erhalten Sie von hammerdeal eine der folgenden drei Antworten:

* Ihr Gebot ist das niedrigste Einzelgebot. Wenn es dabei bleibt, d. h., wenn kein Gebot über dieselbe ganze Betragszahl erfolgt, erhalten Sie bei Versteigerungsschluss den Zuschlag.

* Ihr Gebot ist das einzige über diesen Betrag, es ist jedoch nicht das niedrigste Gebot. Um den Zuschlag bei der Auktion zu erhalten, müssen alle anderen Gebote, die Einzelgebote und niedriger sind als Ihres von Ihnen oder einem anderen Bieter mit einem Gebot über dieselbe ganze Betragszahl aus dem Rennen geworfen werden.

* Leider ist Ihr Gebot nicht das einzige über diesen Betrag. Ganze Zahlen, die mehrfach geboten werden, können den Zuschlag bei einer Auktion nicht erhalten.

Wenn Ihr Gebot bei Abschluss der Auktion das niedrigste Einzelgebot ist, erhalten Sie das Recht, den Auktionsgegenstand zu diesem gebotenen Betrag zu erwerben, der fast immer nur ein Bruchteil dessen ist, was Sie ansonsten für diesen Gegenstand hätten ausgeben müssen. Bieten Sie mit und gewinnen Sie!

Geht es Ihnen auch so, wirklich transparent ist das nicht. Also hab ich mich mal kurz angemeldet und den (großzügigen) Anmeldebonus von 1 € (2 Gebote) verzockt. Also, es handelt sich natürlich um eine verdeckte Gebotsabgabe, man kann ein Einzelgebot oder ein Intervallgebot abgeben. Ein Gebot muss in vollen Cent-Beträgen abgegeben werden und kostet jeweils 50 Cent. Meine beiden Gebote waren überraschender Weise schon abgegeben. Sollte man jedoch das niedrigste Einzelgebot erwischt haben, muss man noch die bange Zeit bis zum Gebotsende abwarten. Für den Fall, dass man ein einmaliges Einzelgebot abgegeben hat, aber nicht das Niedrigste, kann man die niedrigeren Einzelgebote aus dem Rennen werfen, wenn man diese zufälligerweise mit neuen Geboten auch abgibt.

Beispiel: Sie setzen 1212 Cent, sind zwar der Einzige, der dieses Gebot abgibt, aber nicht der mit dem niedrigsten Gebot. Sie versuchen es weiter und erwischen durch Zufall 777, das bisher niedrigste Einzelgebot, ja, dann haben Sie Glück und bekommen nach Ablauf der Auktionszeit den Zuschlag. Wie gesagt, so läuft es bei hammerdeal.

Fazit

Sollte sich dealstreet dem oben beschriebenen Beispiel anpassen, wäre das zum Einen nicht wirklich einfallsreich und zum Zweiten für mich persönlich völlig unattraktiv. Der Entertainmentfaktor, den Penny-Auction ansonsten hat, ist bei diesen verdeckten Rückwärtsauktionen nicht gegeben. Zumal die lange Laufzeiten nicht wirklich verlockend sind. Da auch ein Direktkauf verständlicherweise nicht möglich ist, bleibt es uninteressant.

Was wäre die Alternative: Wie ich ja schon in meiner 2-teiligen Swoopo-Analyse gezeigt habe, verdienen die Macher fast auschließlich an den Geboten, der Verkaufspreis kann Ihnen eigentlich egal sein. Folgerichtig könnte eine Rückwärtsauktion also auch anders konstruiert werden.

Beispiel: Ein Artikel wird zum Start für 200 € angeboten. Jedes Gebot senkt den Preis um 2 Cent. Direktkauf ist nicht möglich. Am Ende der am Besten kurzen Laufzeit gewinnt das niedrigste Gebot. Durch jedes Gebot erhöht sich jedoch die Auktionsdauer. Im Prinzip genau wie bei einer normalen Penny Auction, nur, dass der Preis nach unten geht. Eine Frage die bleibt ist das Erreichen der Null-Euro-Grenze, welches ja in diesem Fall möglich wäre. Man könnte zum Beispiel den letzten 5 Bietern das Produkt schenken, da bei Erreichen der Null-Euro-Grenze bereits 5000 € Umsatz gemacht worden sind (200 € x 50 (Gebote pro EUR) x 0,50 € (Gebotspreis)). So könnte es für beide Seiten schon wieder spannend werden.

Mal sehen, wie es dann wirklich realisiert wird bei dealstreet. Wir bleiben dran.

An- und Verkauf 2.0: rebuy startet mit neuem Verkaufskonzept

rebuySeit Anfang Oktober gibt es eine neue Fluchtmöglichkeit für ebay-Enttäuschte: rebuy.de ist weder eine Onlinemarktplatz noch ein weiteres Auktionshaus sondert fungiert als An- und Verkauf 2.0. Die Macher von trade-a-game, der seit Jahren erfolgreichen An- und Abverkaufstelle für PC- und Konsolengames hat mit rebuy ihr Kategoriesegment erweitert und bewusst dafür einen neuen Auftritt lanciert:

„Wir konnten mit trade-a-game.de sehr viele wichtige Erfahrungen sammeln, um das Verkaufen und Kaufen von Gebrauchtware auf reBuy.de noch einfacher, schneller und sicherer zu gestalten. Wir grenzen uns dadurch deutlich von Alternativen wie Online-Marktplätzen, Flohmärkten oder Auktionshäusern ab, da der Service von reBuy.de aus einer Hand abgewickelt wird. Ganz besonders freuen wir uns, neben Spielen, Filmen und Musik jetzt ganz neu auch den Ankauf von Büchern anbieten zu können“, berichtet Marcus Börner, Geschäftsführer der trade-a-game GmbH

Verkaufen an rebuy

Im Gegensatz zu den bekannten Verkaufsmöglichkeiten, gerade für Privatanbieter, verkaufen Sie Ihre Artikel direkt an rebuy – eine aufwendige Angebotserstellung und die Betreuung der Angebote und Anfragen fällt damit weg. Für den Verkauf bekommen Sie feste Preise, ohne extra Gebühren zu zahlen und ab einem Ankaufswert von 30 EUR oder mehr als 5 Artikeln übernimmt rebuy sogar das Porto. So können Sie PC- und Konsolenspiele, Musik, Filme und Bücher auch einfach zusammen in einem Paket an rebuy senden und bekommen auf Wunsch Ihr Geld sofort ausgezahlt. Sie müssen natürlich ein wenig mithelfen, indem Sie im Self-Service-Verfahren Ihre Artikel eper EAN, ISBN oder Namen im Portal erfassen, das war es dann aber auch schon.

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Kaufen von rebuy

Als Käufer erhalten Sie geprüfte Ware direkt von rebuy mit 12 Monaten Funktionsgarantie. Rebuy verspricht, innerhalb von 1-2 Werktagen ab 3,49 EUR zu liefern. Retouren sind kostenlos.

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Nach dem ständigen Strategiewechsel bei ebay und dem doch dürftigen Angebot gerade für private Verkäufer bin ich sehr gespannt, wie sich trade-a-games Expansion machen wird. Für uns Kunden stellt es auf alle Fälle eine Bereicherung dar und gerade jetzt vor Weihnachten lohnt sich bestimmt der eine oder andere Besuch. Bis zum 31.10.09 gibt es zur Zeit noch einen 10%-Gutschein ab einem Bestellwert von 50 EUR (Code: xmas-beg-nnt9). Wieder etwas, was ein wenig wunsch.los.gluecklich. macht.

Enttäuschendes Come-Back: letsbuyit.com ist wieder online

letsbuyitcomEines der bemerkenswerten StartUps der ersten Internetwelle Anfang des Jahrzehnts ist zurück im Netz: letsbuyit.com. Die Ameisen waren vor mehr als acht Jahren wohl das am schnellsten wachsende allerdings auch das am rasantesten fallende Konzept der dot.com-Blase. Das Konzept von damals ist kurz erklärt: Die Nutzer konnten sich zu Gemeinschaftskäufen verabreden und dadurch den Preis für bestimmte Produkte senken und so tatsächlich ordentliche Schnäppchen machen. Eine groß angelegte Mediakampagne in Funk und Fernsehen sorgte damals für eine enorme Popularität. Mir sind die Ameisen jedenfalls noch heute tief im Gedächtnis, nicht zuletzt deswegen, da ich das Konzept enorm spannend fand und im Aufkommen des web2.0 und des social commerce lange gehofft hatte, ein Revival zu erleben.

Leider ist das Come-Back nicht wirklich gelungen. Die Kernfunktion von damals sucht man heute vergeblich, stattdessen kann man so “innovative” Sachen wie Wunschlisten und Produktempfehlungen generieren. Ich glaube zu wissen, dass es da den einen oder anderen Dienst gibt und vor allem gegeben hat (shoppero z.B.), der selbiges anbietet bzw. damit gescheitert ist. Da tröstet auch nicht die Tatsache drüberweg, dass die Shoppingcommunity Bilder und Videos an die Ergebnislisten anhängen kann. Was bleibt ist die n-te Preissuchmaschine – wunsch.los.gluecklich. macht dies sicherlich nicht.

Was genau letsbuyit heute anbietet, erfährt man kurz und knapp in den faq:

LetsBuyIt.com, Ihre alles-in-einem Shoppingseite: Preisvergleich, Community und Shopping-Ideen

LetsBuyIt ist heute eine Preisvergleich-Suchmaschine mit Schwerpunkt auf die Kraft einer Shopping-Community, also Mitglieder, die sich untereinander austauschen, beraten und Shopping-Ideen teilen. Die „Shopping Power“ von LetsBuyIt.com bieten den Nutzern dank der starken Mitgliederschaft, die sie berät und ihnen hilft, sich bei Ihren Einkäufen zu orientieren, ein einfaches Shoppingerlebnis. Von jetzt an stehen den Nutzern Videos, Ratschläge, erweiterte Shoppinginformationen, Meinungen und Preisverläufe zur Verfügung, um das beste Produkt zum günstigsten Preis unter Millionen von Angeboten zu finden. Gemeinsam wird das Shoppen im Internet angenehmer und einfacher!

Weitere  Quellen:

One day on swoopo – die 24-Stunden Analyse, Teil 1

p1_01Swoopo ist und bleibt eins der am Stärksten diskutierten E-Commerce-Portale. Von “Abzocke” bis “Schnäppchenparadies” ranken sich die Gerüchte um die Mutter aller penny auction sites. Wunsch.los.Glücklich. hatte bereits letztes Jahr über das Geschäftsmodell berichtet und angespornt durch die Popularität des Beitrags und der eigenen Neugier habe ich beschlossen, Fakten sprechen zu lassen. Weiterlesen