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Demnächst Rückwärtsauktionen auf dealstreet.de

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Jetzt ist es sicher: dealstreet, eine zur Zeit sehr beliebte Penny Auction site nach swoopos Vorbild wird demnächst Rückwärtsauktionen mit aufnehmen. Nach den Änderungen der AGB gestern (wlg berichtete) hat eine E-Mail an den Kundenservice meinen Anfangsverdacht bestätigt. Trotzdem soll es aber irgendwie ein Geheimnis bleiben. Dies gibt uns Gelegenheit, schon einmal ein wenig zu spekulieren, wie das neue Feature aussehen könnte.

Rückwärtsauktionen oder auch Dutch-Auctions

Getreu dem Motto “Das niedrigste einzelstehende Gebot gewinnt” ist die Rückwärtsauktion im Prinzip das Gegenteil einer normalen Auktion – bisher keine Überraschung. In der klassichen Rückwärtsauktion gibt der Bieter verdeckt sein Gebot ab und bekommt den Zuschlag, wenn dieses das Niedrigste gewesen ist.

Rückwärtsauktionen auf penny auction sites, Beispiel hammerdeal

Dealstreet werden nicht die ersten sein, die neben den normalen Auktionen und Direktkauf, Rückwärtsauktionen anbieten werden. Bei hammerdeal ist das schon seit Längerem Praxis. Sie erklären das Modell wie folgt:

Hammerdeals Auktionen, bei denen es auf die niedrigsten, alleinstehenden Gebote ankommt, unterscheiden sich von anderen Auktionen dadurch, dass das niedrigste Einzelgebot den Zuschlag erhält. Gebote können nur in Cents erfolgen und das Ziel ist es, das niedrigste Gebot abzugeben, das bei Abschluss der Auktion auch das einzige Gebot über diesen Betrag ist. Bei jedem Gebot, das Sie abgeben, erhalten Sie von hammerdeal eine der folgenden drei Antworten:

* Ihr Gebot ist das niedrigste Einzelgebot. Wenn es dabei bleibt, d. h., wenn kein Gebot über dieselbe ganze Betragszahl erfolgt, erhalten Sie bei Versteigerungsschluss den Zuschlag.

* Ihr Gebot ist das einzige über diesen Betrag, es ist jedoch nicht das niedrigste Gebot. Um den Zuschlag bei der Auktion zu erhalten, müssen alle anderen Gebote, die Einzelgebote und niedriger sind als Ihres von Ihnen oder einem anderen Bieter mit einem Gebot über dieselbe ganze Betragszahl aus dem Rennen geworfen werden.

* Leider ist Ihr Gebot nicht das einzige über diesen Betrag. Ganze Zahlen, die mehrfach geboten werden, können den Zuschlag bei einer Auktion nicht erhalten.

Wenn Ihr Gebot bei Abschluss der Auktion das niedrigste Einzelgebot ist, erhalten Sie das Recht, den Auktionsgegenstand zu diesem gebotenen Betrag zu erwerben, der fast immer nur ein Bruchteil dessen ist, was Sie ansonsten für diesen Gegenstand hätten ausgeben müssen. Bieten Sie mit und gewinnen Sie!

Geht es Ihnen auch so, wirklich transparent ist das nicht. Also hab ich mich mal kurz angemeldet und den (großzügigen) Anmeldebonus von 1 € (2 Gebote) verzockt. Also, es handelt sich natürlich um eine verdeckte Gebotsabgabe, man kann ein Einzelgebot oder ein Intervallgebot abgeben. Ein Gebot muss in vollen Cent-Beträgen abgegeben werden und kostet jeweils 50 Cent. Meine beiden Gebote waren überraschender Weise schon abgegeben. Sollte man jedoch das niedrigste Einzelgebot erwischt haben, muss man noch die bange Zeit bis zum Gebotsende abwarten. Für den Fall, dass man ein einmaliges Einzelgebot abgegeben hat, aber nicht das Niedrigste, kann man die niedrigeren Einzelgebote aus dem Rennen werfen, wenn man diese zufälligerweise mit neuen Geboten auch abgibt.

Beispiel: Sie setzen 1212 Cent, sind zwar der Einzige, der dieses Gebot abgibt, aber nicht der mit dem niedrigsten Gebot. Sie versuchen es weiter und erwischen durch Zufall 777, das bisher niedrigste Einzelgebot, ja, dann haben Sie Glück und bekommen nach Ablauf der Auktionszeit den Zuschlag. Wie gesagt, so läuft es bei hammerdeal.

Fazit

Sollte sich dealstreet dem oben beschriebenen Beispiel anpassen, wäre das zum Einen nicht wirklich einfallsreich und zum Zweiten für mich persönlich völlig unattraktiv. Der Entertainmentfaktor, den Penny-Auction ansonsten hat, ist bei diesen verdeckten Rückwärtsauktionen nicht gegeben. Zumal die lange Laufzeiten nicht wirklich verlockend sind. Da auch ein Direktkauf verständlicherweise nicht möglich ist, bleibt es uninteressant.

Was wäre die Alternative: Wie ich ja schon in meiner 2-teiligen Swoopo-Analyse gezeigt habe, verdienen die Macher fast auschließlich an den Geboten, der Verkaufspreis kann Ihnen eigentlich egal sein. Folgerichtig könnte eine Rückwärtsauktion also auch anders konstruiert werden.

Beispiel: Ein Artikel wird zum Start für 200 € angeboten. Jedes Gebot senkt den Preis um 2 Cent. Direktkauf ist nicht möglich. Am Ende der am Besten kurzen Laufzeit gewinnt das niedrigste Gebot. Durch jedes Gebot erhöht sich jedoch die Auktionsdauer. Im Prinzip genau wie bei einer normalen Penny Auction, nur, dass der Preis nach unten geht. Eine Frage die bleibt ist das Erreichen der Null-Euro-Grenze, welches ja in diesem Fall möglich wäre. Man könnte zum Beispiel den letzten 5 Bietern das Produkt schenken, da bei Erreichen der Null-Euro-Grenze bereits 5000 € Umsatz gemacht worden sind (200 € x 50 (Gebote pro EUR) x 0,50 € (Gebotspreis)). So könnte es für beide Seiten schon wieder spannend werden.

Mal sehen, wie es dann wirklich realisiert wird bei dealstreet. Wir bleiben dran.


Neue AGB´s bei dealstreet

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Registrierten Dealstreet-Nutzern sind heute die neuen AGBs per E-Mail zugesendet worden. Leider hat man darauf verzichtet, die Änderungen ein wenig hervorzuheben, übrig geblieben ist nur das übliche Marketingwording:

dealstreet_agb

Bei einer ersten flüchtigen Durchsicht ist mir der Begriff “Rückwartsauktion” aufgefallen (6.2), scheinbar ein zukünftig neues Feature von dealstreet. Bei der auch Dutch-Auction genannten Variante gewinnt das niedrigste Gebot, nicht das höchste. Für Dealstreet macht das so gut wie keinen Unterschied, da es ebenso wie swoopo und andere an den Geboten und weniger an den erzielten Kaufpreisen verdient. Dem Nutzer allerdings werden wieder niedrige Preise suggeriert, ähnlich wie der Trick bei swoopo, Auktionen als “2-Cent Auktionen” besonders hervorzuheben.

Ich werde die nächsten Tage noch einen tieferen Blick auf die AGBs werfen und hier aktualisieren.


An- und Verkauf 2.0: rebuy startet mit neuem Verkaufskonzept

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rebuySeit Anfang Oktober gibt es eine neue Fluchtmöglichkeit für ebay-Enttäuschte: rebuy.de ist weder eine Onlinemarktplatz noch ein weiteres Auktionshaus sondert fungiert als An- und Verkauf 2.0. Die Macher von trade-a-game, der seit Jahren erfolgreichen An- und Abverkaufstelle für PC- und Konsolengames hat mit rebuy ihr Kategoriesegment erweitert und bewusst dafür einen neuen Auftritt lanciert:

„Wir konnten mit trade-a-game.de sehr viele wichtige Erfahrungen sammeln, um das Verkaufen und Kaufen von Gebrauchtware auf reBuy.de noch einfacher, schneller und sicherer zu gestalten. Wir grenzen uns dadurch deutlich von Alternativen wie Online-Marktplätzen, Flohmärkten oder Auktionshäusern ab, da der Service von reBuy.de aus einer Hand abgewickelt wird. Ganz besonders freuen wir uns, neben Spielen, Filmen und Musik jetzt ganz neu auch den Ankauf von Büchern anbieten zu können“, berichtet Marcus Börner, Geschäftsführer der trade-a-game GmbH

Verkaufen an rebuy

Im Gegensatz zu den bekannten Verkaufsmöglichkeiten, gerade für Privatanbieter, verkaufen Sie Ihre Artikel direkt an rebuy – eine aufwendige Angebotserstellung und die Betreuung der Angebote und Anfragen fällt damit weg. Für den Verkauf bekommen Sie feste Preise, ohne extra Gebühren zu zahlen und ab einem Ankaufswert von 30 EUR oder mehr als 5 Artikeln übernimmt rebuy sogar das Porto. So können Sie PC- und Konsolenspiele, Musik, Filme und Bücher auch einfach zusammen in einem Paket an rebuy senden und bekommen auf Wunsch Ihr Geld sofort ausgezahlt. Sie müssen natürlich ein wenig mithelfen, indem Sie im Self-Service-Verfahren Ihre Artikel eper EAN, ISBN oder Namen im Portal erfassen, das war es dann aber auch schon.

rebuy_verkaufen

Kaufen von rebuy

Als Käufer erhalten Sie geprüfte Ware direkt von rebuy mit 12 Monaten Funktionsgarantie. Rebuy verspricht, innerhalb von 1-2 Werktagen ab 3,49 EUR zu liefern. Retouren sind kostenlos.

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Nach dem ständigen Strategiewechsel bei ebay und dem doch dürftigen Angebot gerade für private Verkäufer bin ich sehr gespannt, wie sich trade-a-games Expansion machen wird. Für uns Kunden stellt es auf alle Fälle eine Bereicherung dar und gerade jetzt vor Weihnachten lohnt sich bestimmt der eine oder andere Besuch. Bis zum 31.10.09 gibt es zur Zeit noch einen 10%-Gutschein ab einem Bestellwert von 50 EUR (Code: xmas-beg-nnt9). Wieder etwas, was ein wenig wunsch.los.gluecklich. macht.


Enttäuschendes Come-Back: letsbuyit.com ist wieder online

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letsbuyitcomEines der bemerkenswerten StartUps der ersten Internetwelle Anfang des Jahrzehnts ist zurück im Netz: letsbuyit.com. Die Ameisen waren vor mehr als acht Jahren wohl das am schnellsten wachsende allerdings auch das am rasantesten fallende Konzept der dot.com-Blase. Das Konzept von damals ist kurz erklärt: Die Nutzer konnten sich zu Gemeinschaftskäufen verabreden und dadurch den Preis für bestimmte Produkte senken und so tatsächlich ordentliche Schnäppchen machen. Eine groß angelegte Mediakampagne in Funk und Fernsehen sorgte damals für eine enorme Popularität. Mir sind die Ameisen jedenfalls noch heute tief im Gedächtnis, nicht zuletzt deswegen, da ich das Konzept enorm spannend fand und im Aufkommen des web2.0 und des social commerce lange gehofft hatte, ein Revival zu erleben.

Leider ist das Come-Back nicht wirklich gelungen. Die Kernfunktion von damals sucht man heute vergeblich, stattdessen kann man so “innovative” Sachen wie Wunschlisten und Produktempfehlungen generieren. Ich glaube zu wissen, dass es da den einen oder anderen Dienst gibt und vor allem gegeben hat (shoppero z.B.), der selbiges anbietet bzw. damit gescheitert ist. Da tröstet auch nicht die Tatsache drüberweg, dass die Shoppingcommunity Bilder und Videos an die Ergebnislisten anhängen kann. Was bleibt ist die n-te Preissuchmaschine – wunsch.los.gluecklich. macht dies sicherlich nicht.

Was genau letsbuyit heute anbietet, erfährt man kurz und knapp in den faq:

LetsBuyIt.com, Ihre alles-in-einem Shoppingseite: Preisvergleich, Community und Shopping-Ideen

LetsBuyIt ist heute eine Preisvergleich-Suchmaschine mit Schwerpunkt auf die Kraft einer Shopping-Community, also Mitglieder, die sich untereinander austauschen, beraten und Shopping-Ideen teilen. Die „Shopping Power“ von LetsBuyIt.com bieten den Nutzern dank der starken Mitgliederschaft, die sie berät und ihnen hilft, sich bei Ihren Einkäufen zu orientieren, ein einfaches Shoppingerlebnis. Von jetzt an stehen den Nutzern Videos, Ratschläge, erweiterte Shoppinginformationen, Meinungen und Preisverläufe zur Verfügung, um das beste Produkt zum günstigsten Preis unter Millionen von Angeboten zu finden. Gemeinsam wird das Shoppen im Internet angenehmer und einfacher!

Weitere  Quellen:


One day on swoopo – die 24-Stunden Analyse, Teil 2

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p2_01

Nachdem ich im ersten Teil mehr auf die Verbraucherseite eingegangen bin und gezeigt habe, was überhaupt so gehandelt wird und wo sich die besten Schnäppchen machen lassen, geht es im zweiten Teil hinüber auf die Anbieterseite. Ich wollte wissen, wie und was swoopo unter Strich einfährt – und die Ergebnisse können sich sehen lassen. (weiterlesen…)


One day on swoopo – die 24-Stunden Analyse, Teil 1

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p1_01Swoopo ist und bleibt eins der am Stärksten diskutierten E-Commerce-Portale. Von “Abzocke” bis “Schnäppchenparadies” ranken sich die Gerüchte um die Mutter aller penny auction sites. Wunsch.los.Glücklich. hatte bereits letztes Jahr über das Geschäftsmodell berichtet und angespornt durch die Popularität des Beitrags und der eigenen Neugier habe ich beschlossen, Fakten sprechen zu lassen. (weiterlesen…)


Monopoly City Street Kritikpunkte

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Die ersten Tage sind verstrichen und alle Monopoly City Street (MSC) – Begeisterten haben wieder bei null angefangen, ihr eigenes Immobilienimperium aufzubauen. Die Serverprobleme aus der Version 1 scheinen behoben zu sein, bei mir auf alle Fälle läuft es jetzt wesentlich runder. Zudem scheint der Restart auch nicht wirklich der Popularität geschadet zu gaben, wenn man betrachtet, was in deutschen und internationalen Foren und auf twitter diskutiert wird.

Leider macht sich jedoch auch berechtigte Kritik breit, die bereits vielen den Spaß an MCS verdorben hat. Ein Grund dafür ist die achterbahnähnliche Verfahrensweise, wie nun die Straßenpreise berechnet werden. Nach dem Neustart gab es Straßen, die weit mehr als 2 Mio Monopolly-Dollar gekostet haben, und dementsprechend auch tägliche Miteinnahmen in exorbitanter Höhe verursacht haben. Nun sind diese Preise wieder angepasst, um in einem realistischen Rahmen zu bleiben.

Der Ankündigung, mit dem Restart auch proaktiv gegen Betrüger vorzugehen, sind ebenfalls keine Taten gefolgt. Mittlerweile gibt es ja bereits Cheats-Seiten im Netz, die Anleitungen zum Betrügen geben (diese verlinke ich natürlich nicht).

Was mir persönlich am meisten missfällt (und auch anderen), ist die verpasste Chance, aus dem hohen Spielspaßpotential, den das Spiel aufgrund seiner genialen Grundidee zweifelsohne hat, eine echte zeitgemäße Onlineanwendung im Zusammenspiel mit etablierten web2.0-Größen im Sinne eines mashups zu machen. Weder das einfache Vernetzen und Kommunizieren mit anderen Playern noch die Integration in sein bestehendes social-network-portfolio (facebook & Co.) ist gegeben. Da ist es schon beinahe bezeichnend, dass findige Entwickler ein wordpress-plugin anbieten, wo doch solche nützlichen widgets von MSC bzw. hasbro selbst hätten kommen müssen. Zudem wird man als Spieler völlig allein gelassen, was ja schon in den Kommentaren zu meinen früheren Posts zu MCS zu entnehmen war. Ich habe bis heute nicht eine einzige E-Mail von MCS bekommen, weder  nach der Registrierung, vor oder nach dem Neustart noch allgemeine Information zur weiteren roadmap etc. Insgesamt eine wirklich miserabele Kundenkommunikation.

Ich hoffe, dass ein weitere Neustart ausbleibt und hasbro bzw. google die Versäumnisse am “offenen Herzen” operieren kann. Sonst wird niemand dem Spielende Ende Januar 2010 nachtrauern.


Neustart: monopoly city streets ist wieder online

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Keine 24 Stunden, nachdem hasbro das Spiel vom Netz genommen hatte, ist die Version 2 nun online. Für alle, die trotzdem nichts sehen, lohnt es sich, den cache und die cookies zu löschen.

Viel ist über die Änderungen noch nicht zu sagen, nur dass wohl einige Straßen erheblich teurer geworden sind und das Anfangsbudget von 3 Millionen Monopolydollar nicht reichen wird. Zudem sind einige Straßen bereits im Besitz von Mr. monopoly. Das sieht ganz nach einem Anfang in Richtung Auktionen aus. Wir werden sehen.

Ich wünsche allen auf alle Fälle viel Spaß und Erfolg beim Neustart.


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